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Orientalische Deko-Ideen für den kleinen Geldbeutel

Leuchtende Farben, goldene Verzierungen und hochwertige Textilien – orientalische Designelemente werten jeden Wohnraum auf. Richtig eingesetzt verwandeln sie die eigenen vier Wände in eine Wohlfühloase aus tausendundeiner Nacht. Dabei muss solch ein schönes Ambiente nicht unbedingt viel kosten. Mit ein paar Tricks lassen sich schlichte Räume für nur wenig Geld in regelrechte Hingucker verwandeln. Und auch andere, kleinere Deko-Artikel versprühen in ihrer Gesamtheit echtes orientalisches Flair. Wir haben ein paar einfache DIY-Ideen zum Nachmachen gesammelt.

Tisch mit Mosaik-Auflage

Mosaik als Kunstform gab es schon im Altertum. Sie zeichnet sich durch das strategische Zusammenfügen von kleinen verschiedenfarbigen Teilchen aus. Von Keramik und Glas über Leder oder Stoff, können diese aus ganz unterschiedlichen Materialien bestehen. Im islamischen Mittelalter waren insbesondere farbenfrohe Kachelmosaike sehr beliebt. Bis heute gelten filigrane Mosaike als ein typisch orientalisches Designelement. Wer seinen Sofa- oder Beistelltisch aufpeppen möchte, kann dies mithilfe von selbst aufgeklebten Glasmosaik-Steinchen tun.

Eine kostengünstigere Alternative sind Mosaik-Klebefolien, die manchmal sogar im täuschend echten 3D-Look angeboten werden. Falls im selben Zimmer bereits andere Design-Stile vorhanden sind, sollte man sich keine Sorgen machen: Es gibt unzählige Beispiele in Kunst und Architektur, die sich durch ganz besondere Stilmixe auszeichnen. Genauso wie die Sagrada Familia von Gaudi – eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten bei einem Besuch in Barcelona. Die Kathedrale, die zu Fuß nur 25 Minuten vom Casino Barcelona entfernt ist, mischt Nouveau Art mit spanischer Gotik und arabischen Mosaik-Elementen.

Ein Meer von Kissen

Wer schon einmal im mittleren Osten oder einer arabischen Shisha-Bar war, weiß: Dekorative und praktische Kissen sind ein fester Bestandteil des orientalischen Einrichtungsstils. Und das aus gutem Grund: Gesellige Momente werden oft auf dem Fußboden verbracht. Hier setzt man sich auf dicke Teppiche oder bequeme Kissen. Auch Kamelhocker sind in arabischen Ländern ein beliebtes Möbelstück. Auf dem Boden zu sitzen hat seine Ursprünge in der islamischen Religion und soll Bescheidenheit ausdrücken.

Um seine Wohnung mit einem orientalischen Kissen-Meer gemütlicher zu gestalten, muss man gar nicht Unmengen teure oder edle Kissen kaufen. Mit Sicherheit befinden sich in der Wohnung bereits andere Sofakissen, die man nicht mehr verwendet. Auch kann man Familienmitglieder und Freunde nach überschüssigen Kissen fragen. Diese lassen sich ganz einfach neu beziehen. Günstige Kissenhüllen in den Farben Dunkelrot, Fuchsia, Gold und Aubergine eignen sich besonders gut. Findet man geeignete Stoffreste, kann man die Bezüge natürlich auch selber nähen.

Dunkle Holzmöbel

Ein orientalischer Einrichtungsstil zeichnet sich besonders durch dunkle Holzmöbel aus. Zusammen mit satten Lila-, Gold- und Rottönen, erzeugen sie ein warmes und gemütliches Ambiente. Braucht man sowieso neue Möbel, sollte man nach Holzarten wie Ebenholz, Mahagoni, Kirsche oder Walnuss Ausschau halten. Natürlich befinden sich solche Vollholzmöbel in einer etwas höher angesiedelten Preisklasse. Wer die Zeit hat, sollte sich in verschiedenen Secondhand-Möbelhäusern umsehen. Auch im Internet gibt es gut erhaltene gebrauchte Möbelstücke oft günstiger.

Ist man bereits im Besitz von hellen Holzmöbeln, kann man diesen mit dunkler Farbe einen neuen Look verleihen. Hier gibt es je nach Vorliebe verschiedene Optionen. Wer eine einheitliche Oberfläche bevorzugt, verwendet einen Möbellack. Dank praktischer Sprühflaschen kann man dieses Projekt im Freien sogar ohne Pinsel umsetzen. Handelt es sich um helle Naturmöbel mit attraktiver Holzmaserung, kann man diese erhalten, indem man das Möbelstück vorher beizt und dann dunkles Öl oder Wachs aufträgt. Diese haben meistens auch einen angenehm natürlichen Geruch.

Kerzen und Laternen

Ein einfacher Weg, seiner Wohnung mehr orientalisches Flair zu verleihen, ist der Einsatz von vielen kleinen Lichtquellen. Hübsche Kerzenhalter aus Messing, Bronze oder Kupfer eignen sich hier besonders gut. Auch gibt es attraktive Teelichter mit ausgestanzten Mustern. Diese werfen hübsche Schattenspiele an die Wand und zaubern so eine ganz besondere Stimmung. Auch gibt es im Internet typisch marokkanische Hängelampen oder Laternen mit buntem Glas und aufwendig verarbeiteten Ausstanzungen zu kaufen.

Möchte man nicht zu viel Geld ausgeben, kann man kleine Kerzenhalter und Lampenschirme auch selber basteln. Für Teelichter hebt man am besten alte, schlichte Trink- und Marmeladengläser auf. Auf diese können kleine Schablonen mit orientalischen Mustern geklebt werden. Nun mit einem goldenen Bastelspray komplett ansprühen und trocknen lassen. Hat das verwendete Glas eine Schrauböffnung, kann diese mit einem farbig passenden Schleifenband kaschiert werden.

Mit ein wenig Fantasie und Geschick verwandelt man seine Wohnung in nur kürzester Zeit in eine gemütliche, orientalische Spielwiese, ohne dabei viel Geld ausgeben zu müssen.