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Orientalische Kaffeekultur ins eigene Heim holen

orientalische kaffekultur

Neben einer typisch orientalischen Einrichtung der Wohnung und einem großen Interesse an der Kultur und den Gewohnheiten des Orients steht der Genuss bei vielen Menschen im Mittelpunkt. Sie wollen Lebensmittel und Getränke genießen, die etwas Besonderes sind.

Die orientalisch-arabische Kaffeekultur ist ein elementarer Teil dieses Lebensgefühls und des Genusses. Wie Fans des Lebensstils diese nach Deutschland und in die eigenen vier Wände bringen können, zeigt dieser Artikel.

Das gesellige Beisammensein mit Freunden und Familie ist in Europa wie im arabischen Raum beliebt. Kaffee gehört dabei immer dazu.

Woher kommt die arabische Kaffeekultur?

Neben Tee gehört Kaffee zu den beliebtesten Genussmitteln im arabischen und orientalischen Raum. Das Zusammensitzen bei einer guten Tasse türkischem Kaffee oder Tee wird zelebriert und ist Teil des Lebensgefühls.

Der türkische Kaffee „Mokka“ hat sich auch im deutschsprachigen Raum immer mehr verbreitet und gehört nicht zuletzt wegen seiner internationalen Popularität zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Traditionell sitzen Genießer des Heißgetränks in Gruppen zusammen, genießen die Gemeinschaft und Freundschaft. Schon seit langer Zeit erfreut sich Kaffee weltweit großer Beliebtheit und sorgt für gesellige Nachmittage und Abende.

Nicht nur im orientalischen Raum gehört der Kaffee zur Kultur dazu. Die englische Teestunde wird mit Heißgetränken (allerdings selten mit Kaffee) und Gebäck verbracht und auch in Deutschland und Österreich gehört der Nachmittagskaffee für viele Familien einfach dazu. Nicht immer ist es ein Besuch im Café, oft wird der gute Kaffee daheim genossen, gern mit Kuchen oder Keksen.

Gute Zutaten und gute Geräte

In Deutschland ist es kein Problem, authentisch orientalische Lebensmittel zu kaufen. Ob online oder beim Kaffeehändler des persönlichen Vertrauens – die Möglichkeiten sind vielfältig. Typischerweise wird türkischer Kaffee gemahlen und einfach direkt in der Tasse mit heißem Wasser übergossen. Der Kaffee setzt sich am Tassenboden ab und verleiht dem Getränk eine besonders cremige Note.

Wer den leicht bitteren Geschmack des gemahlenen Kaffees auf dem Tassenboden nicht mag, kann stattdessen auf Varianten aus der Maschine zurückgreifen. Wichtig ist hier, sowohl bei den Zutaten als auch bei den gewählten Maschinen auf Qualität zu achten.

Der Kaffeeautomat

Ein guter Kaffeevollautomat kann verschiedenste Heißgetränke zubereiten. Gerade bei größeren Familien oder wenn Gäste erwartet werden, zahlt sich das aus. Sowohl klassischer Kaffee, Cappuccino, Mokka oder Espresso als auch Tee oder heiße Schokolade sind auf Knopfdruck möglich. Die meisten Maschinen schäumen zudem Milch direkt auf, sodass immer frische Heißgetränke nach Wahl auf dem Tisch stehen.

Neben dem beliebten Kaffeevollautomaten gibt es Pad- und Kapselmaschinen. Der Unterschied liegt in erster Linie darin, welche Art von Kaffee zur Zubereitung genutzt wird. Pads und Kaffeekapseln beinhalten stets genau die Menge gemahlenen Kaffees, die für eine Tasse benötigt wird. Dabei gibt es klassische Sorten und ausgefallene Exemplare mit spannenden Zusätzen.

Ein Kaffeevollautomat hingegen arbeitet mit frischen Kaffeebohnen, die nach Bedarf gemahlen und verwendet werden. So erhält der Kaffeevollautomat das ganze Aroma der Bohne. Zudem können Genießer hier klassische Bohnen für Mokka verwenden und so dem orientalischen Genuss frönen.

Die Kaffeemaschine

Bevor Kaffeevollautomaten Trend wurden, kochten Hausfrauen mit einer klassischen Kaffeemaschine ihren Kaffee. Die Maschine arbeitet mit einem Filter und gemahlenem Kaffee. Auch hier haben Verbraucher die Möglichkeit, wahlweise Bohnen selbst zu mahlen oder fertig gemahlenes Kaffeepulver zu verwenden.

Der Vorteil: Eine ganze Kanne Kaffee lässt sich schnell und unkompliziert zubereiten. Allerdings haben Verbraucher weniger Auswahl bei den Kaffeesorten und können auf besondere Geschmäcker weniger gut eingehen.

Die italienische Espresso-Kanne eignet sich, um einen guten Mokka zu kochen.

Die italienische Espresso-Kanne eignet sich, um einen guten Mokka zu kochen.

Die Espresso-Kanne

Ein weiteres Gerät, dass sich besonders gut für Mokka eignet, ist die Espresso-Kanne. Dieses Kännchen, das auch Espressokocher oder Mokka-Express genannt wird, stammt ursprünglich aus Italien. Er wird auf dem Herd betrieben und mit gemahlenem Kaffee sowie Wasser gefüllt. Innerhalb kürzester Zeit ist ein guter Mokka fertig – vorausgesetzt, es wurde hochwertiger Kaffee gekauft.

Neben der Qualität der Kaffeemaschine ist auch die Qualität der Bohnen von entscheidender Bedeutung. Viele Kaffeeliebhaber schwören darauf, ihre Bohnen selbst zu mahlen und so möglichst frischen und hochwertigen Kaffee zu erhalten. Wer darauf achtet, qualitativ hochwertigen Kaffee zu kaufen, kann natürlich genauso auf bereits gemahlenes Pulver zurückgreifen.

Ein orientalisches Lebensgefühl schaffen

Neben den richtigen Zutaten und einer guten Kaffeemaschine achten Genießer darauf, dass das Ambiente stimmig ist. Ein guter Mokka schmeckt im stilvoll eingerichteten Heim doch wesentlich besser als im Chaos, oder?

Die Einrichtung des Hauses unterliegt selbstverständlich dem persönlichen Geschmack. Ob Wandteppiche nun das richtige sind, sei jedem selbst überlassen. Doch eine orientalische Zuckerdose oder andere Details in der orientalisch eingerichteten Küche machen den Moment des Kaffeetrinkens in jedem Fall zu etwas Besonderem.

Auch klassische Mokkatassen (die Espressotassen nicht unähnlich sind) lohnen in der Anschaffung. So kommen Genießer voll auf ihre Kosten.

Klassischer Filterkaffee ist nach wie vor beliebt. Die Kaffeehauskultur hat daneben viele weitere Optionen geschaffen.

Klassischer Filterkaffee ist nach wie vor beliebt. Die Kaffeehauskultur hat daneben viele weitere Optionen geschaffen.

Kaffee in Deutschland

Die deutsche Hausfrau schwur jahrelang auf klassischen Filterkaffee. Moderne Cafés werben heutzutage nicht selten damit, dass sie Filterkaffee anbieten anstelle von Cappuccino und Ähnlichem. Doch was ist wirklich „richtig deutscher Kaffee“?

Das ist laut Deutschem Kaffeeverband nicht eindeutig geklärt. Den Ursprung hat die Kaffeebohne in Afrika, wo sie erstmals als Pflanze entdeckt wurde. Dann trat sie ihre Reise um die Welt an. Bereits im 15. Jahrhundert tranken Araber Kaffee, das ist bis heute überliefert.

Fertigprodukte, wie sie heute im Supermarkt stehen, gibt es allerdings erst seit dem frühen 20. Jahrhundert. Ihren Siegeszug in Europa trat die Kaffeepflanze etwa im 18. und 19. Jahrhundert an. In Deutschland war Filterkaffee also lange Zeit so beliebt, weil es der einzige Kaffee war, den die Deutschen kannten.

Heute sind die Hausfrauen aufgeschlossener. Sie trinke Latte Macchiato, Cappuccino und natürlich auch den orientalischen Mokka. Er ist etwas leichter als Espresso und punktet durch viel Aroma. Die Kaffeehauskultur in Europa ermöglicht es, dass sich Kaffeeliebhaber durch zahlreiche Sorten probieren und ihren Lieblingskaffee finden können. Ob Mokka oder nicht.

Bilder:

Abb. 1: Pixabay.com © pixel2013 (CC0 Creative Commons)
Abb. 2: Pixabay.com © Free-Photos (CC0 Creative Commons)
Abb. 3: Pixabay.com © acekreations (CC0 Creative Commons)